Pressestimmen

Januar 2013
Dr. Kirsten Plitsch, Unser Gemeindebote Gmund
»...Liebevoll und komisch erzählt, gelingt es Jess Jochimsen, den Leser zum Nachdenken wie auch zum Schmunzeln zu bringen.«
02.02.2013
Gießener Allgemeine
»Ironisch, mit viel Humor und Selbstkritik und manchmal tief leidend berichtet der Kabarettist und Autor Jess Jochimsen von den Alltagserlebnissen mit seinem kleinen Sohn.«
14.12.2012
Harald Schwier, Karlsruher Kurier
»Unverblümt. Köstlich logisch. Aber wahr.«

Leserstimmen

30.09.2012
goat
Als ich das Cover mit der lustigen Überschrift gesehen habe, war mir sofort klar, dass dieses Büchlein etwas für mich ist. Auch die witzige Zeichnung auf dem Deckblatt hat es mir gleich angetan. 160 Seiten sind für ein Buch natürlich nicht besonders viel, aber für ein Buch mit Kurzgeschichten, ist es absolut in Ordnung. Wie der Untertitel so schön sagt, handelt es sich um Geschichten von einem chaotischen Grundschüler und seinem Rabenvater. Genau 35 Stück an der Zahl und jede ungefähr 3-4 Seiten lang. Die Länge der Geschichten ist also auch für die Menschen optimal, die höchstens mal in die Tageszeitung reinschauen und vor den langen Texten in Büchern zurückschrecken. Dass das Leben mit Kindern nicht immer eitel Sonnenschein ist und ab und zu auch mal richtig peinlich werden kann, dürfte wohl jedem bekannt sein – auch den Menschen, die keine Kinder haben. Aber Jess Jochimsen zeigt, dass man das Ganze auch von der heiteren Seite sehen kann, was aber vielleicht auch daran liegt, dass es sich hier um rein fiktive Figuren und Geschichten handelt. Eigentlich schade, denn die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Was mich daran erinnert, was mal eine Bekannte erzählte: Ihre kleine Tochter hatte ein Stück Moos auf der Auffahrt gefunden, welches aus der Dachrinne gefallen war. Sie lief ganz aufgeregt zu meiner Bekannten und rief: „Guck mal Mama, da liegt ein Stück Brokkoli.“ Der Autor bringt ähnliche, aber eben erfundene Situationen zu Papier wie das vom vielen „ongarnieren“ schmelzende Rückenmark oder den „Pymariden“, diesen dreieckigen Häusern, welche die „Gypter“ für die „Faronen“ gebaut haben. Leider hat Jess Jochimsen sein Pulver – also die besten Geschichten – schon ziemlich schnell am Anfang verschossen und widmet sich dann den eher ernsten Themen, die dann sein fiktiver Sohn Tom wieder ins spaßige kehren soll. Dies gelingt aber nicht immer. Doch trotz dieser kleinen Stolpersteine ist „Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst“ ein sehr unterhaltsames und witziges Buch für jedermann. Ich habe mich köstlich amüsiert und kann es auch Lesemuffeln guten Gewissens empfehlen.

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